Allianz-Rülander-Turnier - Entspannt spielen und dabei Gutes tun

Es ist seit vielen Jahren fester Bestandteil des Turnierkalenders und ein „must have“ unter den Golfern. So nimmt es nicht Wunder, dass sich die Anmeldeliste zum beliebten Allianz-Rülander-Turnier auf dem Platz des Golfclubs Gutshof-Papenburg in Windeseile füllte. Über 100 Golfer gingen an den Start, begleitet von kräftigen Windböen, dem ein oder anderen Tropfen Sommerregens, aber auch von eitel Sonnenschein. Gut versorgt mit Müsli-Riegeln und Getränken starteten die Spieler in Vierergruppen von Tee 1 und Tee 10.

„Aber bitte mit Sahne“ hieß es häufig im Halfway-House (zwischen Bahn 9 und Bahn 10), wo die Damen von Leukin für die Zwischenstärkung mit einem fabelhaften Kuchenbuffet (mindestens acht verschiedene, selbstgebackene Kuchen) aufwarteten. Dazu heißer Tee und Kaffee und ein netter Wortwechsel - einfach wunderbar.

Zudem erwarteten die Golfer diverse Sonderwertungen (schicke Preise winkten für die Gewinner) auf der Runde. Die Wertungsprüfung („beat the Pro“, wer schlägt den Golf-Pro Roke von der Golfschule Hendrik Harms am Loch 17) hatte es im doppelten Wortsinn in sich. Zum einen musste der Ball aufs Grün dichter an die Fahne als der Pro, um in die Lostrommel zu gelangen. Und zum anderen war die Teilnahme an dem Wettbewerb mit einer Spende (10 Euro) an Leukin verbunden.

Und noch eine Variante gab’s für den guten Zweck „Leukin“, die „Strich-Wertung“. Für jeden gespielten Strich wurden drei Euro fällig. Alle haben mitgemacht und Turnierausrichter Hermann Rülander konnte am Ende des Tages bei der Siegerehrung ein hervorragendes Ergebnis präsentieren: über 5.600 Euro haben die Golfer erspielt und „gespendet“. Rülander hatte an diesem Turnierabend nur ein Wort auf seinem Spickzettel stehen: „Danke“. Es richtete sich an alle, die im Vorfeld und am Turniertag fleißige Bienen gleich für einen reibungslosen Ablauf sorgten.

Dazu gehörte auch das Team der Clubhaus-Gastronomie um Marcus Reschke. Es waren darin aber auch die Golferinnen und Golfern eingeschlossen, die mitgemacht und gespendet haben. Wie sehr Leukin mit dem Allianz Rülander Turnier verbunden ist, machten auch zwei Zahlen deutlich. 70.000 Typisierungen wurden in der Vergangenheit vorgenommen und „772 Betroffenen wurde das Leben erhalten“, so Rülander.

Gewonnen wurde natürlich auch. 25 Birdies wurden gespielt, „so viele wie noch nie“, bilanzierte Head-Pro Hendrik Harms. Das erste Brutto (23 Punkte) ging an Dörthe Janke, vor Susanne Hentschel (20 Punkte). Bei den Herren blieb der Sieg in der Familie, wobei der Sohn den Vater schlug: Erster Moritz Donatus Duggen 29 Punkte, Zweiter Vater Volker Duggen 27 Punkte. Ein feines Gespür für Präzision hatten Brigitte Adick und Monika Gerdes. Letztere siegt bei „nearest to the line“ und Brigitte Adick kam mit 1,24 m dem Flaggstock „am dichtesten bei“.

Und 2019? Ja, es wird wohl wieder klappen mit dem Allianz-Rülander-Turnier, so Hermann Rülander. Wie würde der Rheinländer dazu sagen: „Da simma dabei . . . .“. (GüHo)