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Startseite 2003-2017

Frauen glänzen beim 1. Vatertagsturnier -
Querfeldein gute Laune, gutes Spiel und gute Ergebnisse

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Wie jetzt? Vatertagsturnier und Frauen? Da passt doch etwas nicht zusammen mag mancher Herr/Vater denken. Doch, doch, es passt. Aber der Reihe nach. Natürlich drehte sich beim 1. Vatertags-Golfturnier unter Federführung und Organisation von Gutshof-Gastronom Marcus Reschke („wir sehen uns 2018 zum Vatertag am 10. Mai wieder“) alles ums Golfspielen.

Und natürlich war bei vielen Golfern der Ehrgeiz geweckt, eine erfolgreiche Runde zu absolvieren. Und natürlich sollte die ganze Sache, die um 10 Uhr startete, richtig Spaß machen. Um es kurz zu machen: Alle drei Kriterien gingen voll und ganz in Erfüllung.

Das Querfeldein-Turnier (Zählspiel) begann schon bei bestem Vatertagswetter für die meisten der 42 Teilnehmer mit einem Paukenschlag: Abschlag auf der alten Spielbahn Eins, ein Par 4.

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Sicherer Schwungstil: Und ab geht die Post.
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Die „grüne Hölle“ des Golfclubs Gutshof Papenburg wie ein alter Golferhase schmunzelnd anmerkte. Lang und schmal, rechts und links mit wuchtigem Baumbestand und weit ausladenden mächtigen Baumkronen dekoriert, erstreckt sich die Spielbahn vor dem Abschlagenden und fordert seinen Respekt. Sie gilt als die schönste Spielbahn der Golfanlage und ist folglich eine wahre  Augenweide. Auf jeden Fall eine echte Herausforderung für alle. Präzises Spiel ist auf der etwas mehr als 300 Meter langen Bahn unabdingbar. Wenn nicht, dann raschelte es im Wald und klapperte im Geäst. Und das tat es bisweilen kräftig.

Unter aufmunternden Kommentierungen der Mitspieler am 1. Abschlag ging das Feld zügig auf die Runde. Und die hatte es bisweilen in sich. Vier Highlights aus dem von Markus Reschke gesteckten Parcours sollen beispielhaft für so manche tricky Bahn sein.

Auf der Bahn 17 standen drei Fahnen auf dem Grün. Wer zum Putten ansetzte, musst sich, je nach Lage seine Balles, für eine der Fahnenposition/Löcher entscheiden. Die dort ausgespielte Wertung „Nearest to the pin“ gewann Wilhelm Rauert. Die Belohnung hätte nicht vatertagstypischer ausfallen können: eine Bier-Zapfanlage.

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Da strahlt der Gewinner:
Demnächst gibt’s frisch Gezapftes.
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Spiegelbild der guten Laune:
Hermann Gerdes, Ewald Jürgens und Andreas Hagelganz.

Tricky-Bahn zwei: die 11 und 12 zusammen ein Par 8. Da galt es hinlangen mit dem Driver, Fairwayholz und langen Eisen und sich eine taktisch geschickte Spielplanung zurecht zu legen. Für viele gab es an dieser Bahn „schöne Momente“, andere schafften diesen Teil des Parcours mit Bravour.

Tricky-Bahn drei: Vom Abschlag auf der Bahn neun musste der Ball bis in den Bahnknick (Dogleg nach links) gespielt werden. Dann lauerte aber die Herausforderung. Über den Hügel, der die Eins von der Neun abgrenzt, musste der Golfer den Ball aufs Grün der Eins spielen. Links lockte das Wasser zum Baden der Bälle.

Und Tricky-Bahn vier zum Abschluss: Abschlag von der alten Bahn 1, über die Baumgruppe hinüber aufs Grün der Bahn 18. Kein Problem haben sich viele Vatertagsgolfer ob der relativ kurzen Distanz gedacht.

„Da sind wir dabei . . .,“ war der allgemeine Tenor in Spielerkreisen. Aber sie hatten die Rechnung ohne die lautstark kommentierende, applaudierende und flaxende Kulisse auf der Terrasse des Golfhauses gemacht. Mancher Lupfer wurde zum Flieger, manche Bälle wählten unerwartete Richtungen. Und die von Marcus Reschke ausgesuchte Fahnenposition war obendrein äußerst giftig. Helmut Buss gelang dennoch ein kleines Kunststück. Er puttete den Ball zwar am Loch vorbei, aber durch die ausgeprägte Schräge des Grüns rollte die weiße Kugel letztendlich doch ins Loch - auf dem Rückweg. Chapeau! Großes Golferkino.

Freiluft-Kino der besonderen Art, und damit kommen die eingangs erwähnten Frauen ins Spiel, gab es quasi als Sahnehäubchen des Tages. Die Erwachsenen-Tanzgruppe

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des SV Papenburg „Body Language“ unter Leitung von Ute Siemer zauberte im warmen Abendlicht der Sonne eine wunderbare Tanz-Performance zum Thema „Geister-Haus“ aufs Fairway der 18. Spielbahn. Bunt, laut, akrobatisch und mit ausgefallener Kostümierung. Ein fraulich krönender Abschluss des Vatertagsturniers. Geht doch, passt doch.

Ein kompakter Blick auf die Ergebnisliste: Hermann Gerdes, Frank Buss, Arnold Gouma und Carsten Weihe belegten die Netto-Rangliste Plätze eins bis vier, HCP 16,8 bis 54. Im Netto-Ranking der HCP-Klasse Pro bis 16,7 hatte Detlev Nicht die Nase vorn, vor Andre Hamers, Ralf-Dieter Punke und Gernot Polzin

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Der Sieger dankt dem Ausrichter

 

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Freude am Vatertag: Für jeden Sieger gab es eine Überraschung, hier Gernot Polzin, Markus Reschke und Mitarbeiterin Justin Paul. (GH)   
 
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Schups mich nicht! Beim Bubble-Fußball ging es nochmals hoch her auf der Bahn 18.

 

Netto HCP Pro bis 16,7

 Pl. Name, Vorname Club   Hcp. Brutto  Netto Gew/Hcp
1 1 Nicht, Detlef Gutshof Papenburg 10,7/12 73 61  
2 2 Hamers, Andre Gutshof Papenburg   8,0/ 9 76 67  
3 * Punke, Ralf-Dieter Gutshof Papenburg   9,9/11 78 67  
4 4 Polzin, Gernot Gutshof Papenburg 14,7/17 86 69  
  5 Nordmann, Holger Gutshof Papenburg   9,8/11 82 71  
  6 Wöhlert, Olrik Gutshof Papenburg 13,5/15 87 72  

 

Netto HCP 16,8 bis 54

 Pl. Name, Vorname Club   Hcp. Brutto  Netto Gew/Hcp
1 1 Gerdes, Hermann Gutshof Papenburg 26,5/31 97 66  
2 * Buss, Frank Gutshof Papenburg 30,8/36 102 66  
3 3 Gouma, Arnold Gutshof Papenburg 20,2/23 94 71  
4 4 Weihe, Carsten Gutshof Papenburg 17,0/20 92 72  
  * van Rahden, Menno Gutshof Papenburg 17,6/20 92 72  
  6 Dresp, Harald Gutshof Papenburg 24,2/28 101 73  

 

Nearest-to-the-Pin

 Pl. Name, Vorname Club   Hcp. Brutto  Netto Gew/Hcp
  1 Rauert, Wilhelm Gutshof Papenburg 16,6/19 1,80 m 1,80 m